Aktuelle Projekte

Schulprojekt (*)

  • Finanzielle Unterstützung des Zusatzunterrichtes (Extra-Classes) für 40 Schülerinnen und Schüler, um den O-Level-Abschluss (Mittlere Reife) bzw. den A-Level-Abschluss (Abitur) zu schaffen
  • Finanzielle Unterstützung von fünf Universitätsstudentinnen und -studenten (für Bücher, Stifte, Papier, Lebensmittel und Miete)
  • Im Rahmen von verschiedenen Spendenaktionen erhalten Schülerinnen und Schüler Bücher, Schultaschen und Schulutensilien

Medizinische Unterstützungen 

Übernahme der Kosten für Hörgeräte, Brillen, Rollstühle, Gehstöcke, Arztkosten und Operationen

Unterstützung von Schwangeren und jungen Mütter

  • Erstausstattung für die Babys bedürftiger Schwangeren (Windeln, Flaschen, Kleidung, Tücher)
  • Laufende Unterstützung und Zusammenarbeit mit einem Frauenhaus (für Schwangere und Mütter)
  • Ausgabe von Milch bei Informationsveranstaltungen für Schwangere

Diverse Unterstützungen für bedürftige Familien

  • Patenschaft für ein Mädchen
  • Lebensmittelpakete im Rahmen von verschiedenen Arm’s-Giving-Aktionen
  • Sanitäreinrichtungen

(*) Information, warum Zusatzunterricht so wichtig ist:

In Sri Lanka muss grundsätzlich jedes Kind zur Schule gehen. Der normale Schulunterricht wird vom Staat bezahlt; lediglich eine kleine Gebühr wird vierteljährlich verlangt und muss von den Eltern bezahlt werden. Die erste Klasse beginnt für Kinder mit 6 Jahren mit der sog. Primary School (Klasse 1-5).

Die Secondary Education School geht von der 6. bis zur 11. Klasse. Nach der 11. Klasse gibt es eine weitere Prüfung, das O-Level-Exam (mit der mittleren Reife vergleichbar). Nur wer bestimmte Ergebnisse vorweisen kann, darf die weiterführende Schule, die High-Education-School zum A-Level-Exam (Abitur) besuchen.

Um die O-Level-Exam zu bestehen, sind sogenannte Extra-Classes notwendig, welche nicht von der Regierung bezahlt werden. Dieser Zusatzunterricht ist wichtig, da in den Dorfschulen (Town- und Village-Schools) die Bedingungen zu schlecht sind. Die Klassen sind zu groß (ca. 50 Schüler pro Klasse) und nur wenige Lehrer unterrichten sämtliche Fächer. Vor allem der Englischunterricht leidet unter dem Fachlehrermangel. Da der notwendige Sonderunterricht sehr teuer ist, können sich diesen nur wohlhabende Familien leisten. Dies führt leider dazu, dass die Kinder und Jugendlichen aus ärmeren Familien kaum eine Chance haben, den O-Level Status zu erreichen, was Voraussetzung für eine gute Berufschance ist. Das O-Level-Exam kann entweder in Englisch oder in Singhalesisch / Tamil ablegt werden. Wenn das Examen in Englisch gemacht wird, erhöhen sich die Chancen auf einen guten Studiums-/Ausbildungsplatz. Aber nur mit Zusatzunterricht kann dieses erfolgen, da der Englischunterricht in den staatlichen Schulen nicht ausreichend ist. Das gleiche gilt für das A-Level-Exam. Nur mit Extra-Classes können die erforderlichen Noten erreicht werden, welche Voraussetzung für gute Ausbildungs- oder Studiermöglichkeiten sind.